Letzte Woche ist viel geschehen. Wie ich am Mittwoch geschrieben habe, haben wir ein Haus gekauft. Øyvind nutzte das Adrenalin von der Versteigerung und fragte sofort nach dem Zuschlag drei Immobilienverkäufer an, uns ein Angebot für den Verkauf unserer Wohnung zu machen. Alle wollen sie vorbei kommen, mit uns sprechen und unsere Wohnung ansehen. Øyvind konnte ein paar Stunden frei nehmen und hat zwei von drei letzte Woche empfangen und ausgefragt. Er wollte wissen, was wir ändern könnten oder sollten, um die Wohnung möglichst attraktiv zu machen. So waren wir am Freitagabend von Möbelgeschäft zu Möbelgeschäft unterwegs und suchten ein passendes Couchtischchen und einen Teppich darunter. Wir fanden einen schönen weisslasierten Eichentisch, doch da die Lieferzeit drei Wochen war, mussten wir weiter suchen. Auch unsere erste Wahl bei Ikea war ausverkauft, so endeten wir mit der zweiten Wahl von Ikea, ein billiges Eichenimitat. Dieser Tisch kann als Kinderzeichnungstisch ein zweites Leben haben. Auch der Teppich (in einem nderen Format als hier gezeigt) war Aktion. Zudem investierten wir in zwei Orchideen, eine Palme, zwei Gewürzstöcke und Übertopfe für die Pflanzen. Ein weiteres Mal merkten wir, dass wir ein Auto für Personen-und nicht Möbeltransport haben, auch nicht wenn die Möbel flach gepackt sind, alles von Ikea. Die Werkbank und die schweren Maschinen haben wir in der Garage von Øyvinds Vater eingelagert, so dass das Walkincloset besser zu Geltung kommt. Bis die Wohnung verkauft ist, wohnen wir nun sozusagen in einer Wohnausstellung. Es heisst Ordnung halten, aber mir gefällt es.
Wir müssen auch herausfinden, in welchen Kühlschrank, Gefriere, Herd, Backofen sowie in welche Abwaschmaschine wir investieren möchten. All diese Haushaltsgeräte waren nicht inbegriffen im Hauskauf. Es macht Spass Geräte verschiedener Marken zu vergleichen und herauszufinden, welches Gerät am wenigsten Strom- und Wasser braucht. Es überrascht mich, dass es in Norwegen nur ein paar wenige Geräte in jeder Kategorie A++ gibt. Die meisten haben nur ein A+, in der Schweiz gehören A+++ zu dem besten. Es scheint, dass Norwegen nicht so weit entwickelt ist, wenn man Sparsamkeit von Haushaltgeräten ansieht. Es ist ja eigentlich nur der Import, denn die Marken sind etwa dieselben wie in der Schweiz. Aber vielleicht hat man hier einfach genug Strom und Wasser.
Die Temperaturen sind nun auch in Westnorwegen unter den Gefrierpunkt gefallen und die Landschaft liegt unter einer dünnen Schneeschicht. Leider ist es nicht genug zum Langlaufen vor dem Haus und für lange Autofahrten zu den Loipen haben wir neben dem Hauskauf-und Verkauf keine Energie. Schade, aber mit dem wachsenden Bauch, wäre ich wohl auch viel zu langsam unterwegs.
Ich wünsche von Herzen eine gute Woche.



Eigentlich hätten wir gerne ein Erfahrungsbericht über den Ikea-Tisch als Kindertisch. Wir haben uns das nämlich auch überlegt – aber bis ihr den abgeben könnt …….
Wir hatten Bedenken wegen dem unteren Tablar und daran sitzen können.
Vor Jahren verkaufte die Ikea diesen Tisch ohne unteres Tablar, aber wir können keinen Occasion finden – wer Verkauft schon ein 30 Fränkiges Möbel zum zweiten Mal.
Grüssli Brigitte
Natürlich wird der Tisch weniger stabil ohne das untere Tablar, aber wenn es wacklig wird, könnte man auf der Innenseite der Beine einfach Stabiliserungswinkel montieren. Wir meinen es sei kein Problem